Softwareschmiede für maßgeschneiderte IT-Lösungen

In einer modernen Universität ist die automatische Verfügbarkeit von Diensten wie E-Mail, WLAN, elektronische Studierenden- oder Mitarbeiterkarte mit dem Eintritt selbstverständlich. Das universitätsweite Identity Management (IdM) des RRZE stellt sicher, dass diese und viele weitere Aufgaben ohne mühsame Bürokratie gelöst werden. Hierfür werden Daten aus verschiedenen bestehenden Systemen verarbeitet. Über das IdM-Portal können alle Angehörigen der Universität ihre persönliche IdM-Kennung verwalten und Einsicht in die eigenen registrierten Daten nehmen. Damit alle angebundenen Prozesse reibungslos funktionieren können, spielt insbesondere die sichere Integration der Daten zwischen den Anwendungen eine entscheidende Rolle.

Manche Bedarfe einer Universität können mit Softwareprodukten von der Stange nicht abgedeckt werden. Am RRZE können maßgeschneiderte Softwarelösungen hierfür im universitären Kontext entwickelt werden. Dazu wurde im Laufe der Jahre ein leistungsfähiger Softwarestack aufgebaut, der auf moderne Webanwendungen spezialisiert ist. Anbindungen zu unterschiedlichsten Systemen sind ebenso im Werkzeugkasten der Softwareschmiede vorhanden wie Workflow-Komponenten für die Abbildung komplexer Abläufe und flexible Gestaltung von Benutzeroberflächen.
Darüber hinaus entwickelt und betreibt das RRZE mit der und für die Verwaltung weitere Anwendungen mit universitätsweiter Abdeckung. Dazu zählen beispielsweise die Promovierendenverwaltung docDaten, die Stipendienverwaltung gStip, die Angebotskalkulation und nicht zuletzt FAU.ORG als zentrale Anwendung zur Verwaltung der FAU-Organisationsstruktur.

Die Versorgung mit E-Mail, aber auch die Bereitstellung mehrerer hundert Webauftritte oder die Bereitstellung von Speicherlösungen im mehrstelligen TerabyteBereich gehören zu den Basisdienstleistungen der IT, ohne die ein moderner Geschäftsbetrieb heute nicht mehr vorstellbar wäre.

Der Großteil der Dienste des Rechenzentrums wird von Servern erbracht, die in aller Regel komplett im Verborgenen arbeiten. Wichtig für den störungsfreien Betrieb von Rechenzentrumsdiensten ist eine Struktur, die es erlaubt, die Dienste mit einer hohen Verfügbarkeit zu erbringen. Um das zu erreichen, werden Markenserver eingesetzt und deren kritische Hardwarekomponenten wie Netzteile oder Speichermedien redundant ausgelegt. Aufbauend auf dieser stabilen Hardwareplattform erhöhen Softwarelösungen die Verfügbarkeit kritischer Dienste noch weiter. Neben Hard- und Software spielen für den sicheren Betrieb natürlich auch die personellen Ressourcen eine wichtige Rolle. Gerade deswegen bleibt diese Menge an Systemen nur durch den hohen Grad an Automatisierung beherrschbar.

Darüber hinaus sorgt ein ausgefeiltes Überwachungssystem dafür, dass Störungen frühzeitig erkannt und zeitnah behoben werden können. Der Einsatz hochwertiger und standardisierter Systeme trägt dazu bei, dass es nur selten zu tatsächlichen Serverausfällen kommt. Bei der Bereitstellung von Plattenplatz werden verschiedene, an den Bedarf angepasste Techniken verwendet. Dahinter steht ein Backupsystem, das täglich alle geänderten Daten auf Band sichert und alle zwei Wochen den gesamten Datenbestand erfasst.

Außerdem stellt das RRZE Sonderperipherie wie Farbdrucker, hochauflösende Scanner und Großformatdrucker zur Verfügung, die zu teuer oder zu aufwendig ist, um sie an einzelnen Instituten zu betreiben.